Widerstände

Bewegt sich die elektrische Ladung, dann erhält man elektrischen Strom, der durch die Ladung angetrieben wird. Ein Widerstand behindert jetzt das Fliesen der elektrischen Ladung. Man kann sagen, dass fast jeder Leiter (Ausnahme Supraleiter) oder jedes Gerät ein Widerstand ist.  

Widerstände werden sehr vielseitig eingesetzt, sei es zur Strombegrenzung z. B. für LEDs, als Spannungsteiler oder als Pull-up oder Pull-down Widerstand. 

Der Widerstand hat das Formelzeichen R und wird in Ω  (Ohm) angegeben.

Den Widerstand können wir anhand des Ohmschen Gesetzes mit folgender Formel ermitteln.

„Normale“ Widerstände

Ein Widerstand besteht normalerweise aus einem isolierenden Porzellan-Körper, der mit einer dünnen Kohle oder Metallschicht und einem Schutzlack überzogen ist. Kohleschicht Widerstände sind meist ockerfarben, Metallschicht Widerstände blau lackiert. Auf dem Schutzlack wird dann der Widerstandswert in Form von farbigen Ringen aufgedruckt, um ihn auch ohne Lupe und von allen Seiten gleichermaßen lesbar zu machen.

Das Schaltzeichen für einen Widerstand in Europa auf der linken Seite abgebildet, ist ein Rechteck und auf der rechten Seite zeige ich euch wie das Schaltzeichen in der USA aussieht. Da sehr viel Schaltpläne von dort kommen, ist es wichtig auch dieses Zeichen zu kennen.

Widerstandsfarbcode-Tabelle

Bevor man mit der Widerstandsbestimmung anfängt, muss man zählen, wieviele Farbringe auf dem Widerstand aufgedruckt sind. Kohleschichtwiderstände haben normalerweise 4 Ringe. Metallschichtwiderstände haben 5 Ringe. Bei Widerständen mit 5 Ringen ist der Widerstandswert etwas genauer angegeben.

Als ersten Schritt müssen wir herausfinden wo, vorne und wo hinten ist. Als Faustregel gilt, bei den blauen Widerständen suchen wir den braunen (manchmal roten) und bei den ockerfarbenen Widerständen den goldenen (manchmal silber) Streifen der die Toleranz angibt.  Dieser Ring befindet sich dann hinten und wir können nun starten von vorne zu lesen. Es gibt natürlich noch andere Toleranzfarben aber das sind dann eher speziellere Widerstände. Bei manchen Widerständen ist der Toleranzring etwas abgesetzt von den anderen Ringen und dadurch leichter zu erkennen.

Danach beginnt man von vorne den Widerstandswert zusammenzusetzen. Die Farben haben bestimmt Werte, die wir aus der unteren Tabelle entnehmen können. Der Dritte bzw. der vierte Ring (bei 5 Ringen) ist der Multiplikator. 

Aber lasst uns das Anhand zweier Beispiele einmal in der Praxis versuchen.

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